Chronik

05. Januar 1969

Versammlung von 32 Freunden des Skisports in Neukirchen. Der Hang an der Kauleite wurde seit einigen Jahren schon Wintersport betrieben. In dieser Versammlung stimmt Emil Herdan einer Nutzung des Geländes zu, es wird ein vorläufiger Vorstand gewählt.

19. Januar 1969

Offizielle Gründungsversammlung des WSV Neukirchen (Wintersportverein Neukirchen)
Die vorläufige Vorstandschaft wird neu gewählt und in ihren Ämtern bestätigt. Bereits in dieser Versammlung wird der Bau eines Liftes an der Kauleite in Neukirchen besprochen.
Gründungsmitglieder:
Theo Apel, Helmut Herold, Horst Reuß, Meinhard Bauer, Harry Höhn, Horst Scholz, Norbert Bauer, Friedrich Herdan, Günther Sollmann, Alfons Deuerling, Walter Koch, Rudi Truckenbrodt, Dieter Fleischmann, Bernd Müller, Louis Welsch, Franklin Fleischmann, Manfred Müller, Willi Welsch, Wolfgang Günther, Kurt Müller, Klaus Weisheit, Franz Halfter, Friedrich Oppel, Horst Wolf, Gustav Hentschel, Franklin Raab, Günter Scholz, Friedhelm Häfner, Bernd Rauschert, Hartmut Truckenbrodt, Emil Herdan, Gerhard Rauschert

Es werden von verschiedenen Liftherstellern Angebote eingeholt und im März 1969 wird mit den Rodungsarbeiten durch den BGS/WSV begonnen. Schließlich übernimmt Familie Herdan den Liftbau.

1978

Übernahme des Liftes durch Richard Hess

1986

Der WSV übernimmt den Liftbetrieb

1987

Kauf des Liftes

1988-1990

Generealüberholung des Liftes

1994

Renovierung der Lifthütte und Bau einer provisorischen Küche

1996

Installation der ersten Flutlichtanlage am Lift

2002

Verschmelzung des WSV Neukirchen mit dem SFC Coburg zum WFC Coburg-Neukirchen e.V. (Wintersport- und Freizeitclub Coburg-Neukirchen e.V.).
Die Stadt Coburg kauft das Lift- und Pistengelände und macht zur Bedingung, dass der Lift durch einen Coburger Stadtverein betrieben wird. Ein weiteres Argument war, dass die Rennmannschaft (Ski Alpin und Inline Alpin) und die Skschule bereits vereinsübergreifend zusammenarbeiteten.

2004

Erste Überlegungen, am Skilift mit einem Beschneiiungssytem zu arbeiten
Die Pistenraupe „Hämmerle“ wird bei eBay ersteigert.
Der Zufahrtsweg zur Lifthütte wird aufgefüllt, um einen Parkplatz zu schaffen. Die Talstation wird mit einer Liftumbauung vor der Witterung geschützt.

2005

Installation der Beschneiungsanlage
Es wird ein Speicherteich mit Pumpenhäuschen gebaut und die Infrastruktur (Strom-, Wasserleitungen) verlegt. 2 mobile Schneekanonen bilden den Grundstock für die Beschneiungsanlage, die im Laufe der weiteren Jahre ausgebaut wird.

2007

Der WFC Coburg-Neukirchen erwirbt den Lift an der südlichen Neukirchner Ortseinfahrt und betreibt ihn zunächst an dieser Stelle. Er kann aber nur an sehr wenigen Tagen betrieben werden, unter anderem aufgrund der fehlenden Infrastruktur und weil ein neues Seil erforderlich wird.

2007/2008

Ausbaus des Geräteschuppens an der Talstation zur „Gletscheralpe“.

2008

Auch die Umlenkstation an der Bergstation wird mit einer Überbauung versehen.

2009

Die Liftschneise wird verbreitert, die Liftstützen entrostet und neu gestrichen. Ein neues Seil wir aufgelegt und alle Rollenbatterien erneuert. Ab diesem Jahr können die Liftfahrer neue Gehänge nutzen.

2010

Da das „Hämmerle“(die alte Pistenraupe) in die Jahre gekommen ist, wird eine gebrauchte Pistenraupe (eine Leitner LH 360) angeschafft. Nichtsdestotrotz kommt das Hämmerle nach wie vor zum Einsatz.

In diesem Jahr hat der WFC auch den „kleinen Lift“ angeschafft und das erste mal in Betrieb genommen. Seitdem sind der Lift und  die neue „kleine Piste“ wesentliche Bausteine für unsere Anfängerkurse.

2010/2011

Neben dem Pumpenhaus wird eine weitere Hütte errichtet – das sogenannte „Chalet am See“. Hier befindet sich bei unseren Wettkämpfen das Rennbüro. Ansonsten nutzen wir das Chalet, um die Akkus der Bohrmaschinen zu laden, als Lagerraum und als „Notunterkunft“ beim Zeltlager.

2011

Renovierung der Küche und Sanierung des Daches an der „Gletscheralpe“

2013

Ausbau des Geländes vor der „Gletscheralpe“, damit ein Biergarten betrieben werden kann. Mehrere Varianten an Öffnungszeiten wurden seitdem getestet. Ab Frühling 2016 ist der Biergarten vorwiegend an Feiertagen geöffnet.

2015

Der Bau unserer Bratwursthütte „Grillalpe“ erweitert unsere Möglichkeiten zur Verköstigung beim Après Ski und bei Veranstaltungen. Auch wenn der Abzug über dem Grill noch etliche Verbesserungsschleifen drehen musste, hat sich die „Alpe“ bestens etabliert.

2016

Nach einem unerwarteten und vollständigen Stromausfäll während der Stadtmeisterschaften im Vorjahr, haben sich die Vorstandschaft und die verantworlichen Mitarbeiter in der Stadt Coburg um eine Verbesserung der Stromversorgung für den Skihang bemüht. Das Ergebnis ist eine neue Trafo-Station der SÜC, die es dem WFC nun erlaubt, Flutlich und Hütte ohne Angst vor einem Blackout zu betreiben. Auch die Beschneiung profitiert von der direkten Anbindung an das Stromnetz – in Neukirchen gehört das Flackern der Lampen jetzt der Vergangenheit an.

2017

Beschaffung einer weiteren Schneelanze für die Beschneiung

Beschaffung einer Schleifmaschine für den Skistadl

2019

Wir feiern 50 Jahre WFC – drei Tage lang – fast die ganze Nacht – mit Ehrungsabend, Party, Aktionstag und Gottesdienst! Schön wars 🙂

Ende des Jahres kann der WFC außerdem eine neue (gebrauchte) Schneekanone – Modell M12 – in Empfang nehmen. Damit stehen für die Beschneiung insgesamt drei Kanonen zur Verfügung. Für das Beschneiungsteam ist das eine erhebliche Erleichterung, da nun neben der Lifttrasse zwei Kanonen für die Beschneiung der Piste genutzt werden können.

2020

Mal sehen, was in dem Jahr noch so alles passiert…